Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Hinweise zum Erstellen von Großdrucken

Skalierung der Papiergrößen

Der Drucker besitzt die Möglichkeit, zwischen Dokumenten- und Druckgröße beliebig zu skalieren. D. h., ein mit Dokumentengröße A4 erstelltes Poster kann direkt beim Druck auf A0 vergrößert werden.
Die Ränder sind aber in allen Größen stets gleich zu wählen
Schriften und Vektorgrafiken werden ohne Verluste skaliert, Schriftgrößen rechnen sich  linear um. D.h., Schriftgröße 12 im A4-Dokument ergibt Schriftgröße 48 in DIN A0.
Bitmaps (gescannte Bilder oder Screen-Dumps) werden in der Auflösung verringert. D. h., in einem Bild mit 100 dpi (Punkte pro Zoll) Auflösung - für den normalen Druck durchaus ausreichend - wird bei der Skalierung von DIN A4 auf A0 ein Bild mit 25 dpi, jeder Bildpunkt wird zu einem Quadrat von rund einem Millimeter Kantenlänge.
Deshalb sollten Bitmaps in Dokumenten, die zur Skalierung vorgesehen sind eine Auflösung von rund (150 * Skalierungsfaktor) dpi besitzen. Weitere Hinweise zum Einsatz von Bildern hier.

Ränder

Als Randeinstellung  kann als Faustregel an allen Rändern 3 cm benutzt werden, damit ist bei allen Formaten und Lagen der Bilder ein sicherer Rand gegeben.
Die exakten Ränder sind:

Formatobenuntenrechtslinks
A028,1 mm28,1 mm18 mm18 mm
A118 mm18 mm28,1 mm28,1 mm
A218 mm28,1 mm28,1 mm

Die Unterschiede ergeben sich daraus, daß aus Gründen der Papierersparnis (Kostenersparnis) von uns A1 und A2 grundsätzlich quer zum Drucker geduckt wird. Dies hat nicht mit der Querlage des Dokuments zu tun, sondern ist eine reine Druckerfunktion. Dementsprechend werden die vordefinierten Randeinstellungen des Treibers bei A1 und A2  nicht richtig erkannt.

Schriften

Es wird dringend empfohlen, nur wenige TrueType Schriften zu benutzen, wie z.B. Avant Garde und Futura als serifenlose Schriften bzw. Times New Roman und Germond als Serifenschrift. Exzessiver Gebrauch verschiedener Schriften verlängert die Druckzeit um Stunden (bis zu 4 Stunden pro Seite!).

Am günstigsten sind die PostScript-Standardschriften.

Allerdings bietet Ihnen z. B. CorelDRAW diese Druckerschriften nicht an, um eine volle Kontrolle über das Schriftlayout zu haben.

Bei einigen TrueType-Schriften wird vom Treiber ein Schriftersatz durchgeführt, so wird z. B. die Schrift 'Courier New' als 'Courier' gedruckt, was theoretisch zu minimalsten Abweichungen im Schriftbild führt.
Schlimmere Abweichungen ergeben sich aber trotz der Verwendung von TrueType Schriften beim Wechsel des Druckertreibers in allen Softwareprodukten, außer CorelDRAW und Pagemaker.  
Deshalb ist besonders bei Verwendung von MS-Word und WordPerfect für die Poster die Installation und Aktivierung des Treibers für den HP DesignJet 5000PS erforderlich. Ansonsten verschiebt sich das gesamte Layout des Posters beim Öffnen der Datei auf dem PC des Druckers und Sie müssen diese Verschiebungen dann hier vor Ort nochmals korrigieren.

Hintergründe

Obwohl sehr dekorativ, sollten Hintergründe mit Farbverläufen vermieden werden. Ein Farbverlauf in der Größe A0 benötigt ca. eine halbe Stunde mehr Druckzeit.
Hintergründe sollten nicht zu dunkel sein, da sich sonst das Papier durch die hohe Durchfeuchtung mit Tinte wellt. Regel - Farbe nicht kräftiger als 50 % der möglichen Sättigung.

Bilder

Bitmap-Bilder (gescannte Fotos oder Bildschirmabzüge) lassen sich gut verarbeiten. Für ausreichend scharfe Darstellungen sollten aber 120 - 180 dpi (Bildpunkte pro Zoll) ggf. auch nach einer Vergrößerung bzw. einer Skalierung zur Verfügung stehen.  
Hier finden Sie das am häufigsten benutzte Bild der Poster - das Uni-Siegel.
Eine höhere Auflösung vergrößert nur unnötig Druckzeit und Druckdatei und kann zu leichten Farbfehlern führen. Eine geringere Auflösung führt zu Unschärfen.
Unbedingt zu vermeiden sind transparente GIF-Bilder, z. B. aus dem Internet. Sie verlängern die Druckzeit um bis zu 16 Stunden !
Das Aufkleben von Bildern kann beim Laminieren zur Faltenbildung führen, es wird deshalb für Poster und aufgeklebte Bilder keine Haftung übernommen.

Hinweise zum Scannen

OLE-Objekte

Vermeiden Sie bitte OLE-Objekte in Ihren Dokumenten. Zur Verarbeitung der OLE-Objekte werden die entsprechenden Anwendungen mit passender Versionsnummer benötigt, aus denen diese Objekte stammen.  
Sind dies Anwendungen, die nicht auf dem Drucker-Rechner installiert sind, so können diese Objekte nicht richtig gedruckt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit Objekte nur zu verknüpfen und nicht in das Dokument einzubinden. Es bewirkt, daß Ihr Poster aus mehr als einer Datei besteht, und  - Entschuldigung - Sie garantiert vergessen, auch die verknüpften Dateien mitzubringen.  
Wenn Sie OLE-Objekte nicht vermeiden können, müßten Sie bitte auf Ihrem Rechner eine fertige PostScript-Datei zu erstellen. Vermeidung von OLE-Objekten
Der sicherte Weg ist der Gang über echte Dateien. D. h., in der ursprünglichen Anwendung im Menü "Datei -> Exportieren..." das Bild in einem Format abspeichern, was Sie im Programm, mit dem Sie Ihr Poster erstellen über das Menü "Datei -> Importieren..." wieder einladen können. Dieser Weg ist zwar etwas unbequem, spart aber mit Sicherheit viel Zeit und Mühe.
OLE-Objekte vermeiden Sie, wenn Sie Bildteile aus anderen Anwendungen nicht über "Objekt einfügen", "Inhalte einfügen..." oder ähnlichen Formulierungen, in denen das Wort Objekt vorkommt, einfügen, sondern über die Zwischenablage "Kopieren" und "Einfügen". Allerdings werden beim komplizierteren Objekten in CorelDRAW auch nur OLE-Objekte erzeugt. Eine Kontrolle ist mit Hilfe des Objekt-Managers von Corel 7 oder Corel 8 möglich.

Sonstige Probleme

Spiegelverkehrtes Drucken von Dokumenten im Querformat mit mehrseitiger Layout-Funktion (einen Wert größer als "1-fach") ist nicht möglich.

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