Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Open Access Policy
OA_Policy_MLU.pdf (136,3 KB)  vom 03.07.2017

Open Access Fact Sheet
Open-Access-Fact-Sheet_DE.pdf (290,7 KB)  vom 03.07.2017

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Rechtsfragen

Bitte beachten Sie, dass die hier dargestellten Inhalte nur der Information dienen und keine rechtsverbindlichen Auskünfte sind.

Die Bereitstellung von Dokumenten in Repositorien bzw. auf Webseiten sind von den Rechten abhängig, welche dem Autoren am zu veröffentlichenden Werk zustehen.
Hierbei können folgende Möglichkeiten bestehen:

1. Alle Rechte liegen bei der Urheberin/ dem Urheber

Hier kann die Urheberin/der Urheber auf der eigenen Webseite sein Werk veröffentlichen und/oder das Werk einem Repositorium zur Verfügung stellen. Hierbei wird dem Repositorienbetreiber in der Regel ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt. Die Urheberin/der Urheber kann aber auch sein Werk mit einer Open Content-Lizenz versehen, die ein einfaches Nutzungsrecht zur öffentlichen Zugänglichmachung für jedermann vorsieht.

2. Einem Verlag wurden ausschließliche Nutzungsrechte eingeräumt

Hierbei ist zwischen mehreren Fällen zu unterscheiden:

Werke, die vor 1995 veröffentlicht wurden
Bei vor 1995 erschienen Werken, konnte den Verlagen noch keine Veröffentlichung über das Internet gestattet werden, da dies zum damaligen Zeitpunkt eine noch unbekannte Nutzungsart darstellte. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass mit den Verlagen deshalb nachträglich eine Vereinbarung getroffen werden kann. Bis zum Ablauf des Jahres 2008 konnte der ausschließlichen Nutzung durch den Verlag widersprochen werden. Ist dies nicht erfolgt und besteht keine abweichende Vereinbarung, hat der Verlag die auschließlichen Nutzungsrechte und die Urheberein/der Urheber darf sein Werk nicht ohne Erlaubnis öffentlich zugänglich machen.
Werke, die nach 1995 veröffentlicht wurden
Hier kommt es darauf an, ob der Vertrag zur Einräumung der ausschließlichen Nutzungsrechte das Recht zur Zugänglichmachung über das Internet umfasste. Wurde keine dementsprechende Regelung getroffen, darf die Urheberin/der Urheber für Zeitschriftenartikel 12 Monate nach der Veröffentlichung wieder anderweitig einfache Nutzungsrechte einräumen. Bei nicht periodisch erscheinenden Werken wie z.B. Sammelbänden, Tagungsbänden etc. gilt der Rechterückfall an die Urheberin/den Urheber 12 Monate nach Erscheinen nur wenn dieser/e für die Überlassung des Werkes kein Honorar erhalten hat.

3. Im Zweifelsfall

Wenn bezüglich der bestehenden Rechte Unsicherheiten bestehen, sollten diese im Vorfeld (z.B. mit dem Verlag) geklärt werden und eventuell noch nachträgliche Vereinbarungen getroffen werden. Dies gilt insbesondere bei ausländischen Verlagen.

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