Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Bibliotheksprofil

Einrichtung

Name der BibliothekUniverstäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
AnschriftZentrale Bibliothek
August-Bebel-Str. 13 + 50
06108 Halle/Saale
PostanschriftMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Universtäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
06098 Halle/Saale
TelefonSekretariat: 0345/55-22001
Auskunft:  0345/55-22166
Telefax
Telex
0345/55-27140
-
E-Mail
Web
Bibliothekssigel3
Direktor
Stellvertreterin
Dr. Heiner Schnelling
Dr. Dorothea Sommer

Öffnungszeiten

Allgemeines

Unterhaltsträger
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Land Sachsen-Anhalt

Bestandsgröße (Monographien, Zeitschriften, Mikroformen etc.)

4.955.000Bd. Monographien, Zeitschriften/Zeitungen, Dissertationen, Handschriften, Autographen
davon in Zweigbibliotheken: 2.550.000 Bd.
7.200Titel lfd. gehaltener Zeitschriften und Zeitungen und ca. 5.600 Titel elektronisch verfügbar
283.400Stück Mikromaterialien
5.000digitale Einzeldokumente und Datenbanken (auf Datenträger oder online verfügbar)

Personal
132,6 Stellen Bibliothekspersonal

Erwerbungsmittel
4.413.000 EUR
(darunter einmalige Drittmittel 290.000 EUR)

Erwerbung nach Materialien

66.600Bestandseinheiten (BE.), darunter
63.600Bd. Bücher und Zeitschriften
500Karten und Noten
700Mikromaterialien
600Audiovisuelle Materialien
900digitale Einzeldokumente und Datenbanken

Erwerbung nach Erwerbungsarten

48.100BE. durch Kauf
2.600BE. durch Pflichtablieferung
13.000BE. als Geschenk
2.800BE. durch Tausch

Besondere Sammlungen

Bibliothek der Deutschen Morgenländischen Gesllschaft (DMG)
1845 gegründete Fachbibliothek für die Sprachen und Kulturen des Orients, die seit 1925 von der ULB verwaltet wird.
Ponickausche Bibliothek
Drucke und Handschriften zur sächsischen Geschichte, später ergänzt durch Druckerzeugnisse aus thüringischen Gebieten, Anhalt und den Territorien, die 1815 zur Provinz Sachsen zusammengeschlossen wurden.
Ungarische Bibliothek
Eine 1725 von dem Exulanten Georg Michael Cassai für die ungarischen Studenten an der Wittenberger Universität gestiftete Sammlung von Handschriften, und Hungarica. Der größte Teil der Sammlung befindet sich seit 1921 als Leihgabe in der Finno-ugrischen Bibliothek der Humboldt-Universität in Berlin.
Sternwarten-Bibliothek
Bestand der 1923 aufgelösten Universitäts-Sternwarte.
Bibliothek der Deutschen Vereinigung für Quartärforschung (DEUQUA)

Sammelschwerpunkte und Projekte

seit 1998DFG-Sondersammelgebiet Vorderer Orient / Nordafrika
Landeskunde und Regionalgeschichte von Sachsen-Anhalt
1992-2002Maschinenlesbare Erfassung der Altbestandsnachweise mit Erscheinungsdatum 1501 - 1850
1996-2008Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des XVII. Jahrhunderts (VD 17)
2000-2002Virtuelle Fachbibliothek Vorderer Orient/Nordafrika (MENALIB)
2000-2001Retrospektive Erschließung historischer Tageszeitungen
1999-2002Elektronisches Kartenarchiv
2000-2003Multimediale Infrastruktur der ULB (in Zusammenarbeit mit Cisco/Microsoft/Siemens)
2002-2004Digitalisierung des Tafelwerkes "Altägyptische Denkmäler" von C.R.Lepsius
2006-2007Machbarkeitsstudie für ein Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18)
2006-2007Katalogisierung der Bibliothek Hominer
Digitalisierung von Drucken des 17. Jahrhunderts aus der Sammlung Ponickau

Geschichte der Bibliothek

1696 Gründung der Bibliothek
1817   Teile der Universitätsbibliothek Wittenberg (gegründet 1502) werden in die Universitätsbibliothek Halle überführt.
1876 Otto Hartwig (1830-1903) wird erster hauptamtlicher Direktor der Universitätsbibliothek und erwirbt sich große Verdienste u.a. durch Neugestaltung der Kataloge und Umgestaltung der Bibliothek.
1880 Errichtung des Magazingebäudes (heutige August-Bebel-Straße 50)
1948 Übertragung der zusätzlichen Aufgaben einer Landesbibliothek und anschließende Einrichtung des Zentralkatalogs Sachsen-Anhalt.
1954 Übernahme des Gebäudes des ehemaligen Oberbergamtes durch die Universitäts- und Landesbibliothek (August-Bebel-Straße 13)
1969-1971 Schaffung eines einheitlichen Bibliothekssystems an der Universität durch Unterstellung der Fakultäts-, Instituts- und Kliniksbibliotheken als Zweigbibliotheken
1991 Beginn der elektronischen Katalogisierung
1992 Einbindung der Universitäts- und Landesbibliothek in den Katalogverbund Niedersachsen und Sachsen-Anhalt (ab 1995 GBV)
1996-1999 Denkmalgerechte Restaurierung der Bibliotheksgebäude der Zentralen Bibliothek August-Bebel-Straße 13 u. 50
1998 Eröffnung des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) mit Zweigbibliothek der ULB, Eröffnung des Juridicums und der Zweigbibliothek Rechtswissenschaft
1999 Inkraftsetzung der neuen Benutzungsordnung der ULB und der Gebührenordnung für wissenschaftliche Bibliotheken des Landes Sachsen-Anhalt
Eröffnung der Zweigbibliothek Brandbergweg
2000 Inkraftsetzung der neuen Ordnung der ULB:
Bestätigung des einschichtigen Bibliothekssystems durch die Martin-Luther-Universität
Eröffnung der Zweigbibliotheken Biologicum am Weinbergweg und Musik im Händelkarree, Umzug der Zweigbibliothek Neuphilologie zum Händelkarree
Zusammenführung  der Zweigbibliotheken Theologie und Erziehungswissenschaften in den Franckeschen Stiftungen
2001 Zusammenlegung der Zweigbibliotheken Mathematik und Informatik
Umzug der Zweigbibliothek Chemie in das URZ-Gebäude und der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften
Umzug der Zweigbibliothek Orientalistik und des SSG Vorderer Orient/ Nordafrika in das neu eröffnete Orientwissenschaftliche Zentrum am Mühlweg
Wiedererrichtung des Turmes der Stephanuskirche nach dem Brand in diesem Ausweichmagazin im Frühjahr 2000
2002 Eröffnung des Neubaus der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften/Theologie/Jüdische Studien in den Franckeschen Stiftungen.
Erweiterung der Zweigbibliothek Chemie zur Zweigbibliothek Weinberg durch Zusammenlegung mit den Zweigbibliotheken Pharmazie, URZ, Biochemie/Biotechnologie und 2004 mit der Zweigbibliothek Biologicum.
Zusammenlegung der Zweigbibliotheken Mathematik /Informatik und Sport.
Umzug des Zeitschriftenlesesaals in die August-Bebel-Str. 13 unter Zusammenführung mit dem Katalograum
2003 Beginn der Führung der Universitätsbibliographie durch die ULB als Online-Katalog
Übernahme der Kartensammlung des Fachbereichs Geowissenschaften mit ca. 70.000 Karten.
Zum Jahresende Zusammenlegung der Zweigbibliotheken Geographie und Geologie im sanierten Fachbereichsgebäude Geowissenschaften in Heide-Süd und Bezug größerer Bibliotheksräume im Erweiterungsbau des Klinikums Kröllwitz, wobei ein Teil der Bestände aus dem Altklinikum dorthin überführt wurde.
2004 Eingliederung der Zweigbibliothek Sprechwissenschaft und Phonetik in die Zweigbibliothek Neuphilologie.
Nach Brand im Gebäude Umzug der Zweigbibliothek Indogermanistik/Südasien/Fremdsprachen in die Heinrich-und-Thomas-Mann-Str. 26
2005 Eingliederung der Zweigbibliotheken Zahnmedizin und Physiologische Chemie in die Zweigbibliothek Klinikum Kröllwitz bzw. Altklinikum.
Übernahme der DEUQUA-Bibliothek der Deutschen Gesellschaft für Quartärforschung mit umfangreichem Schriftentausch
2006 Rückführung der Handschriften, die sich seit 1921 als Leihgabe an der Finno-ugrischen Bibliothek der Humboldt-Universität Berlin befanden, in die Ungarische Bibliothek der ULB
Beginn der Zusammenarbeit mit der Bibliothek der Yale-University, New Haven.
2007 Erneuerung des Partnerschaftsvertrages mit der UB Szeged

Benutzung

Eingetragene Benutzer30.000
Ortsausleihe1.167.000 (einschließlich Verlängerungen)
Fernleihe (Bestellungen)82.300 aktiver/gebender Leihverkehr
 23.900 passiver/nehmender Leihverkehr
SUBITO/GBV-direkt17.200 Bestellungen

Bibliotheksarchitektur, technische Dienste

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, Verbänden und Gremien im nationalen und internationalen Bereich, Kooperationen mit Bibliotheken

  • LIBER
  • IFLA
  • Deutscher Bibliotheksverband e.V.
  • Gemeinsamer Bibliotheksverbund
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Netzwerk Mediatheken
  • SUBITO e.V.

EDV-Einsatz

Informationen und Schriften zur Bibliothek

Räumliche Lage und Verkehrsanbindung

Die zentrale Bibliothek liegt in der Nähe des Hauptgebäudes der  Martin-Luther-Universität. Vom Bahnhof ist sie über die Magdeburger Straße und  Emil-Abderhalden-Straße zu erreichen (ca. 30 Min.); mit der Straßenbahn Linien  2, 5, 7 ,9 (Riebeckplatz bis Joliot-Curie-Platz); mit dem Auto über die A 14 bis  Abfahrt Halle-Trotha (aus nördlicher Richtung) oder Abfahrt Peißen/B100 (aus  südlicher Richtung).

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