Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Bibliotheksprofil

Stand: 01.04.2016

Stand der Statistikdaten: 31.12.2014

Einrichtung

Name der BibliothekUniversitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
AnschriftAugust-Bebel-Str. 13/50
D-06108 Halle (Saale)
TelefonSekretariat: (0345) 55-22001
Auskunft: (0345) 55-22166
E-Mail
www-Adressehttp://bibliothek.uni-halle.de/
Bibliothekssigel3
DirektorinAnke Berghaus-Sprengel

Öffnungszeiten

Allgemeines

Unterhaltsträger
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Land Sachsen-Anhalt

Bestand

5.003.920Monographien, Zeitungen/Zeitschriften, Dissertationen
168.779 Stücksonstige Druckwerke
113.918 Bd.Handschriften und Autographen
284.835 StückMikromaterialien
15.651 Stücknicht-elektronische AV-Materialien
4.938 Titellfd. gehaltene Zeitungen/Zeitschriften (print)
19.265 TitelZeitungen/Zeitschriften in elektronischer Form
117.689digitale Bestände ohne elektronische Zeitungen/Zeitschriften

Personal
110,83 Stellen Bibliothekspersonal (aus Haushaltsmitteln)

Erwerbungsausgaben
4.216.335 EUR

Erwerbung nach Materialien

61.200Bestandseinheiten, darunter :
46.400Bd. Bücher und Zeitschriften
600Stück Karten und Noten
50Stück Mikromaterialien
14.100digitale Einzeldokumente und Datenbanken

Erwerbung nach Erwerbungsarten

33.500Bestandseinheiten durch Kauf
4.700Bestandseinheiten durch Pflichtablieferung
13.300Bestandseinheiten durch Tausch oder als Geschenk
10.200Eigendigitalisate

Benutzung

30.500eingetragene Benutzer
839.107Entleihungen
(einschließlich Verlängerungen)
28.300Bestellungen Fernleihe gebend
11.300Bestellungen Fernleihe nehmend
(Bestellungen)
3.000Bestellungen Direktlieferdienste

Sammelschwerpunkte
DFG-Sondersammelgebiet Vorderer Orient / Nordafrika
Landeskunde und Regionalgeschichte Sachsen-Anhalt

Besondere Sammlungen

Bibliothek der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG)
1845 gegründete Fachbibliothek für die Sprachen und Kulturen des Orients, die seit 1925 von der ULB verwaltet wird.

Ponickausche Bibliothek
Drucke, Handschriften u.a. Zeugnisse zur Geschichte und Geographie der ehemaligen preußischen Provinz Sachsen und der anhaltinischen Gebiete, des Königreichs Sachsen und Thüringens.

Ungarische Bibliothek
Eine 1725 von dem Exulanten Georg Michael Cassai für die ungarischen Studenten an der Wittenberger Universität gestiftete Sammlung von Handschriften und Hungarica.

Sternwarten-Bibliothek
Bestand der 1923 aufgelösten Universitäts-Sternwarte.

Bibliothek der Deutschen Vereinigung für Quartärforschung (DEUQUA)

Projekte

(siehe auch: http://bibliothek.uni-halle.de/projekte/)

1992-2002Maschinenlesbare Erfassung der Altbestandsnachweise mit Erscheinungsdatum 1501 - 1850
1996-2008Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17)
2000-2002Virtuelle Fachbibliothek Vorderer Orient/Nordafrika (MENALIB)
2000-2001Retrospektive Erschließung historischer Tageszeitungen
1999-2002Elektronisches Kartenarchiv
2000-2003Multimediale Infrastruktur der ULB (in Zusammenarbeit mit Cisco/Microsoft/Siemens)
2002-2004Digitalisierung des Tafelwerkes "Altägyptische Denkmäler" von C. R. Lepsius
2006-2007Machbarkeitsstudie für ein Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18)
2006-2007Katalogisierung der Bibliothek Hominer
2007-2009Digitalisierung von Drucken des 17. Jahrhunderts aus der Sammlung Ponickau
2009-2013Digitalisierung von Beständen des Sondersammelgebiets und Bereitstellung in MENAdoc (DFG-gefördert)
07/2009-12/2012Digitalisierung von Drucken des 16. Jahrhunderts aus der Aktionslinie VD 16/VD 17 (DFG-Projekt VD 16)
11/2009-12/2012Digitalisierung und Erschließung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke
des 18. Jahrhunderts (DFG-Projekt Pilotphase VD 18)
06/2012-10/2014Digitalisierung der im VD 17 nachgewiesenen Drucke der "Mainstream-Literatur" des 17. Jahrhunderts - ein Beitrag zur Gesamtdigitalisierung des VD 17 (Masterplan/Typ 3)
05/2013-12/2015Pilotphase Digitalisierung historische Zeitungen / Digitalisierung des Periodikums "Hallisches Patriotisches Wochenblatt" mit Folgetiteln für den gesamten Erscheinungszeitraum 5.10.1799-30.6.1892
02/2015-01/2016VD 18: Digitalisierung und Erschließung von Drucken des 18. Jahrhunderts der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (VD 18) - Hauptphase
02/2015-01/2017                               Digitalisierung des in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (Halle) vorhandenen unikalen und regionalen Bestandes des 17. Jahrhunderts - ein Beitrag zur Gesamtdigitalisierung des VD 17 (Masterplan)

Geschichte der Bibliothek

1696 Gründung der Bibliothek
1817   Teile der Universitätsbibliothek Wittenberg (gegründet 1502) werden in die Universitätsbibliothek Halle überführt.
1876 Otto Hartwig (1830-1903) wird erster hauptamtlicher Direktor der Universitätsbibliothek und erwirbt sich große Verdienste u.a. durch Neugestaltung der Kataloge und Umgestaltung der Bibliothek.
1880 Errichtung des Magazingebäudes (heutige August-Bebel-Straße 50)
1948 Übertragung der zusätzlichen Aufgaben einer Landesbibliothek und anschließende Einrichtung des Zentralkatalogs Sachsen-Anhalt.
1954 Übernahme des Gebäudes des ehemaligen Oberbergamtes durch die Universitäts- und Landesbibliothek (August-Bebel-Straße 13)
1969-1971 Schaffung eines einheitlichen Bibliothekssystems an der Universität durch Unterstellung der Fakultäts-, Instituts- und Kliniksbibliotheken als Zweigbibliotheken
1991 Beginn der elektronischen Katalogisierung
1992 Einbindung der Universitäts- und Landesbibliothek in den Katalogverbund Niedersachsen und Sachsen-Anhalt (ab 1995 GBV)
1996-1999 Denkmalgerechte Restaurierung der Bibliotheksgebäude der Zentralen Bibliothek August-Bebel-Straße 13 u. 50
1998 Eröffnung des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) mit Zweigbibliothek der ULB, Eröffnung des Juridicums und der Zweigbibliothek Rechtswissenschaft
1999 Inkraftsetzung der neuen Benutzungsordnung der ULB und der Gebührenordnung für wissenschaftliche Bibliotheken des Landes Sachsen-Anhalt
Eröffnung der Zweigbibliothek Brandbergweg
2000 Inkraftsetzung der neuen Ordnung der ULB:
Bestätigung des einschichtigen Bibliothekssystems durch die Martin-Luther-Universität
Eröffnung der Zweigbibliotheken Biologicum am Weinbergweg und Musik im Händelkarree, Umzug der Zweigbibliothek Neuphilologie zum Händelkarree
Zusammenführung  der Zweigbibliotheken Theologie und Erziehungswissenschaften in den Franckeschen Stiftungen
2001 Zusammenlegung der Zweigbibliotheken Mathematik und Informatik
Umzug der Zweigbibliothek Chemie in das URZ-Gebäude und der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften
Umzug der Zweigbibliothek Orientalistik und des SSG Vorderer Orient/ Nordafrika in das neu eröffnete Orientwissenschaftliche Zentrum am Mühlweg
Wiedererrichtung des Turmes der Stephanuskirche nach dem Brand in diesem Ausweichmagazin im Frühjahr 2000
2002 Eröffnung des Neubaus der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften/Theologie/Jüdische Studien in den Franckeschen Stiftungen.
Erweiterung der Zweigbibliothek Chemie zur Zweigbibliothek Weinberg durch Zusammenlegung mit den Zweigbibliotheken Pharmazie, URZ, Biochemie/Biotechnologie und 2004 mit der Zweigbibliothek Biologicum.
Zusammenlegung der Zweigbibliotheken Mathematik /Informatik und Sport.
Umzug des Zeitschriftenlesesaals in die August-Bebel-Str. 13 unter Zusammenführung mit dem Katalograum
2003 Beginn der Führung der Universitätsbibliographie durch die ULB als Online-Katalog
Übernahme der Kartensammlung des Fachbereichs Geowissenschaften mit ca. 70.000 Karten.
Zum Jahresende Zusammenlegung der Zweigbibliotheken Geographie und Geologie im sanierten Fachbereichsgebäude Geowissenschaften in Heide-Süd und Bezug größerer Bibliotheksräume im Erweiterungsbau des Klinikums Kröllwitz, wobei ein Teil der Bestände aus dem Altklinikum dorthin überführt wurde.
2004 Eingliederung der Zweigbibliothek Sprechwissenschaft und Phonetik in die Zweigbibliothek Neuphilologie.
Nach Brand im Gebäude Umzug der Zweigbibliothek Indogermanistik/Südasien/Fremdsprachen in die Heinrich-und-Thomas-Mann-Str. 26
2005 Eingliederung der Zweigbibliotheken Zahnmedizin und Physiologische Chemie in die Zweigbibliothek Klinikum Kröllwitz bzw. Altklinikum.
Übernahme der DEUQUA-Bibliothek der Deutschen Gesellschaft für Quartärforschung mit umfangreichem Schriftentausch
2006 Rückführung der Handschriften, die sich seit 1921 als Leihgabe an der Finno-ugrischen Bibliothek der Humboldt-Universität Berlin befanden, in die Ungarische Bibliothek der ULB
Beginn der Zusammenarbeit mit der Bibliothek der Yale-University, New Haven.
2007 Erneuerung des Partnerschaftsvertrages mit der UB Szeged

Bibliotheksarchitektur, technische Dienste

  • Die zentrale Bibliothek befindet sich in zwei um 1880 errichteten Gebäuden, die 1996/99 denkmalgerecht restauriert wurden.
  • Foto - und Kopierstelle
  • Digitale Reproduktionen und Posterdruck
  • Buchbinderei und Restaurierungswerkstatt
  • Ethylenoxid-Begasungsanlage

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, Verbänden und Gremien im nationalen und internationalen Bereich, Kooperationen mit Bibliotheken

  • LIBER
  • IFLA
  • IATUL
  • Deutscher Bibliotheksverband
  • Deutsche Digitale Bibliothek
  • Euopeana
  • Gemeinsamer Bibliotheksverbund
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • SUBITO e.V.

EDV-Einsatz

Version 3 des lokalen Bibliothekssystems (LBS3) von OCLC PICA
Visual Library
WLAN an allen Standorten
10 Gbit/s Netzanbindung
Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Informationen und Schriften zur Bibliothek

Räumliche Lage und Verkehrsanbindung

Die zentrale Bibliothek liegt in der Nähe der Hauptgebäude der
Martin-Luther-Universität in der Innenstadt. Die Zweig-
bibliotheken befinden sich jeweils in Nähe der universitären
Facheinrichtungen.

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