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Buchpaten für Schoeppenbuch der Stadt Halle gesucht
Schoeppenbuch der Stadt Halle aus den Jahren 1365. 1366 – 1380. Bd.3. Pergament.
Holzdeckeleinband des 15. Jhs., rotes Leder. Vorne und hinten je 5 Messingbuckel erhalten. Reste von Langriemenschließen. Vorderer und hinterer Buchdeckel oben und unten mit Kantenbeschlägen. Codex, wohl Ende 19. Jh., unter Verwendung der alten Einbanddeckel und des Rückens restauriert und neu gebunden.
Signatur: Yd 2° 31 (3)
Schadensbeschreibung: Buchdeckel vom Rücken gelöst; Bezüge und Rücken beschädigt, Lagen gelöst.
Kosten: 790,- Euro
1864 überwies der Rat der Stadt Halle sechs Bände der bedeutenden mittelalterlichen 'Hallischen Schöffenbücher', die sich noch in der Bibliothek des aufgelösten Schöppenstuhls befunden hatten, an die Universitätsbibliothek – ein siebter Band gelangte erst 1931 aus dem (Teil)-Verkauf der Bibliothek der Fürsten zu Stolberg-Wernigerode wieder nach Halle. Eben dieser Band ist das "Patenkind"!
Schöffenbücher enthalten zusammenfassende Protokolle des vierzehntäglich tagenden Schöffengerichts der Stadt, teils über mehrere Sitzungstage hinweg. Hierbei handelt es sich um privatrechtliche Angelegenheiten der Bürger, die vor allem Eigentumsübertragungen im Zusammenhang mit Erbschaftsangelegenheiten, Kauf und Verkauf sowie Schuldsachen betreffen. Die Einträge im Schöffenbuch besaßen urkundliche Rechtskraft und machten so die Ausstellung einzelner Urkunden überflüssig.
Ansprechpartnerin:
Dr. Marita von Cieminski
Tel. : 0345 / 55 22158
Weitere Patenbücher finden Sie unter