Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Vitrinenausstellung zu Peter Simon Pallas (1741-1811)

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Vitrinenausstellung zu Peter Simon Pallas (1741-1811)

Alle Naturforscher sind zur Wahrheit verpflichtet, aber sie zu finden hängt oft von der Gelegenheit ab, die man haben kann...

Vitrinenausstellung im Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, August –Bebel-Str. 13 anlässlich des 200. Todestages des Naturforschers und Geographen von Peter Simon Pallas.

Pallas gilt als einer der Begründer der Ethnographie. Er beherrschte Latein, Griechisch, Englisch, Französisch, in späteren Jahren auch Russisch und Tatarisch, war Mitglied und Professor der Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg, Mitglied der Royal Society und der Römisch Kaiserlichen Akademie der Naturforscher (Leopoldina).

Seine Studien führten ihn u.a. 1758/59 an die Universität Halle, wo er Lehrveranstaltungen in Mathematik und Physik bei Johann Andreas von Segner (1704-1777) besuchte.

Auf Expeditionen, die von der Zarin Katharina II. gefördert wurden, erforschte Pallas 1768–74 und 1793/94 Sibirien und das südliche Russische Reich. Später finanzierte er eine eigene Expedition, die ihn nach Südrussland und auf die Krim führte. Neben seinen botanischen zoologischen geologischen geographischen und ethnologischen Forschungen berichtet er in seinen Aufzeichnungen über diese Expeditionen auch über eine grössere "Eisenmasse", einen Stein-Eisen-Meteoriten. Dieser Meteorit, nach seinem Fundort "Krasnojarsk" genannt, ist der "Prototyp" der Pallasiten, einer nach Pallas benannten Untergruppe der Stein-Eisen-Meteoriten.

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