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Nachlass Carlferdinand Zech

Die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt erhielt von Frau Barbara Zech einen Teil des schriftlichen Nachlasses ihres verstorbenen Mannes, des Musikwissenschaftlers, Komponisten und Chorleiters Carlferdinand Zech.
Der Nachlass beinhaltet zum einen zahlreiche Chor- und Instrumentalkompositionen Zechs, zum anderen zeichnet er ein Bild der Entwicklung der Universitätschores „Johann Friedrich Reichardt“, dessen Mitbegründer und künstlerischer Leiter er von 1951–1976 war.
Nach seinem Musikstudium in Halle war Zech von 1955 bis 1959 Assistent am Institut für Musikwissenschaften der hiesigen Universität. Anschließend leitete er den Stadtsingechor Halle und war maßgeblich an dessen Neuaufbau beteiligt. 1968 nahm Zech seine Lehrtätigkeit auf dem Gebiet der Musiktheorie und Musikgeschichte an der Universität Halle wieder auf, promovierte 1971 über Solokonzerte von Dmitri Schostakowitsch und habilitierte sich 1982 mit einer Arbeit zu kompositorischen Gestaltungsmitteln als Gegenstand der Musiktheorie.
Zech verfasste Fachbücher und zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften zu Musiktheorie und Werkanalyse.
Der Nachlass von Carlferdinand Zech ist eine weitere Bereicherung der interessanten Sammlung von Nachlässen hallescher Gelehrter, die in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt aufbewahrt werden.

Kontakt:

Dr. Marita von Cieminski
Leiterin der Abteilung Sondersammlungen
Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anahlt
August-Bebel-Str. 13
06098 Halle (Saale)

Tel. +49 345 55 22 158
Fax +49 345 55 27 140

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