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Interessante Neuerwerbungen für die Stammbuchsammlung

Stammbücher

Stammbücher

Mit der Neuerwerbung von 9 Stammbüchern und Alben, von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts datierend, erfährt die Stammbuchsammlung der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt eine attraktive Bereicherung.
Sie umfasst nunmehr 130 Exemplare.
Miniaturmalereien, Kupferstichblätter vor allem von Wiederhold aus Göttingen und Stickereien sind reichlich vorhanden.
Ebenso interessant sind die Inskribenten, wie beispielsweise im Stammbuch eines Johann Friedrich Dörfling, der von 1763-1765 in Halle Theologie studierte. Hierin schrieb sich der Zerbster Johann August Pakendorf ein, der 1758 an der Universität Jena und dann in Halle Medizin studierte und 1765 an der Universität Halle mit einer Arbeit zur Irritabilitätslehre des Schweizer Aufklärers Albrecht von Haller (1708-1777) promovierte.
Prominente Inskribenten sind mit Johann Nicolaus Zerener (1723-1770), dem ersten Doktoranden von Andreas Elias Büchner (1701-1769) im Jahre 1745, der sich gemeinsam mit Christoph Carl Strumpf, um eine Konzession zum Handel mit den Arzneimitteln der Waisenhausapotheke bemüht hatte, vertreten oder mit Heinrich Wilhelm Zumbrech (?-1789), alias Henry William Zumbrock. Dieser war von 1776 bis 1786 Agent der Buchhandlung Haude & Spener und hatte sich die Mitarbeit von Georg Forster gesichert, nachdem dieser sich mit Voss überworfen hatte. Interessant ist auch ein das Album amicorum eines Kaufmannssohns aus Aschersleben, Christian Wilhelm Teudeloff, mit dem Eintrag seinesOnkels, Carl Friedrich Wilhelm Böttger († 1819), der Hofprediger und Erzieher des Herzogs Leopold Friedrich von Dessau sowie Verfasser des posthum 1820 erschienenen Werkes „Chronologische Übersicht der deutschen Geschichte“.

Stammbuch s. Wikipedia   

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