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Ausstellungen

Die ULB präsentiert Ihre Bestände regelmäßig in Ausstellungen. Wechselnde kleinere Ausstellungen sind im Foyer des Verwaltungsgebäudes zu sehen, größere Ausstellung zeigen wir in unregelmäßigen Abständen in Räumen von Kooperationspartnern. Zudem ist die ULB bestrebt, ihr Angebot an virtuellen Ausstellungen immer weiter auszubauen. Informationen zu Leihgaben finden Sie hier.

Ausstellungen

Ausstellungen

Männer machen Bibliotheksgeschichte
Beschreibung

Die Ausstellung widmet sich Menschen, die in den vergangenen Jahrhunderten die Geschicke der Bibliothek geleitet haben, ihren persönlichen Entscheidungen, wissenschaftlichen Interessen und ihrem Umgang mit historischen Herausforderungen.

Sie spannt den Bogen von den Anfängen der UB, als die Bibliotheksleiter noch selbst die Bücher beklebten, über das 19. Jahrhundert, in dem Halle dank ihres Direktors Otto Hartwig zu einer der führenden wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands avancierte, bis zur NS-Zeit und der späten DDR mit einem Ausblick in unsere Zeit, in der immer häufiger Frauen in bibliothekarische Führungspositionen gelangen.

Die Deutsche Morgenländische Gesellschaft

Die Deutsche Morgenländische Gesellschaft wurde 1845 gegründet und ist damit die älteste orientalistische Institution in Deutschland. Seit den 1890er Jahren wird die Bibliothek der DMG von der Universitätsbibliothek betreut. Die Bestände und ihr Sitz befinden sich derzeit in der Zweigbibliothek Vorderer Orient / Ethnologie.  Die Ausstellung erzählt von der Gründung der Gesellschaft und ihren wissenschaftlichen Verbindungen und gibt einen Überblick über die verschiedenen Bestände ihrer Bibliothek, von Münzen und Artefakten über Handschriften und Gelehrtennachlässe bis hin zu historischen Drucken.

Italien in Halle. Urkunden der Sammlung Morbio an der ULB

Die Universität Halle hatte 1889 zu Lehrzwecken die Urkundensammlung des Historikers Carlo Morbio († 1881) ersteigert, die eine wahre Fundgrube für die mittelalterliche Geschichte Oberitaliens ist. Sie war jedoch über hundert Jahre nur einem kleinen Kreis von Spezialisten bekannt. Die ULB hat diesen Quellenschatz nun vollständig aufgearbeitet und digitalisiert. Die Ausstellung soll neugierig machen auf diesen außergewöhnlichen Bestand und lädt ein in die Welt der Diplomatik. Zu sehen sind Faksimiles in Originalgröße und Vieles rund um die Entstehung und Erforschung mittelalterlicher Urkunden.

Luther in Love

In der August-Bebel-Str. 13 war das Ergebnis der kreativen Auseinandersetzung einer Gruppe Studierender mit der 1523 erschienenen Flugschrift Martin Luthers Ursach und antwort, dass Jungfrauen Klöster göttlich verlassen mögen zu sehen.

In dieser erklärte Luther anlässlich der Flucht einiger Nonnen aus dem Kloster Nimbschen, warum sich das Klosterleben nur für die wenigsten Frauen eignet und die damit verbundene Enthaltsamkeit sogar gegen die Natur ist – und heiratet am Ende selbst eine der abtrünnigen Klosterfrauen: Katharina von Bora. Die Ausstellung „Luther in Love“ verband Informationen zum kulturgeschichtlichen Kontext und zum Inhalt der provokanten Flugschrift mit Übertragungen in die Gegenwart.

 

Der Nachlass Hermann Gunkels

Im Rahmen einer Foyer-Ausstellung gab die Abteilung „Historische Sammlungen“ der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, Halle (Saale), Einblick in die reichhaltigen Bestände: Der Nachlass des einflussreichen, insgesamt fast zwei Jahrzehnte in Halle tätigen Theologen Hermann Gunkel (1862-1932) wurde kürzlich im Haus nunmehr vollständig erschlossen und katalogisiert. Die Ausstellung gewährte anhand ausgewählter Objekte einen Überblick über die sich von Briefen, über Manuskripte bis hin zu Schüleraufsätzen erstreckenden Materialien.

Virtuelle Ausstellungen
Hebräische Handschriften
Beschreibung

Die Idee zu der Ausstellung entstand im Zuge der Katalogisierung und Digitalisierung
unserer hebräischen Handschriften für das Portal Ktiv. Die Universitäts- und
Landesbibliothek besitzt elf eigene hebräische Handschriften, hinzu kommen 12 weitere
aus dem Besitz der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Die Ausstellung soll einen
Einblick in diese ganz besonderen Bestände geben und zeigen, wie spannend und
vielfältig die Erforschung dieser Quellen sein kann.

Halle vermessen – Stadtpläne aus vier Jahrhunderten
Beschreibung

Die Idee zu dieser virtuellen Ausstellung erwuchs aus der im Frühjahr 2023 im Foyer der ULB gezeigten Vitrinen-Ausstellung „Halle einst und heute – Aus der Kartensammlung der ULB“. Die historischen Stadtpläne bieten einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Entwicklung von Halle über die Jahrhunderte hinweg. So wird die Stadt als Schauplatz von Kriegsereignissen, Zentrum der Salzproduktion oder touristischer Anziehungspunkt erlebbar. Zugleich lässt sich der Wandel kartografischer Darstellungsformen und Techniken nachvollziehen. Die Karten dienen als wichtige Quellen für alle historischen Disziplinen und können z.B. für stadtgeschichtliche, kunsthistorische und rechtsgeschichtliche Fragestellungen herangezogen werden.

Verborgene Schätze - Mittelalterliche Bücher aus den Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek
Beschreibung

Die Ausstellung ist das Ergebnis des interdisziplinären Seminars „Buch- und Schreibkultur im Mittelalter. Vom Objekt zur Ausstellung“, das im Wintersemester 2020/21 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stattfand. Sie wurde maßgeblich von Studierenden der Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte sowie den Dozentinnen Dr. Claudia Wittig, Dr. Andrea Seidel und Prof. Dr. Ute Elisabeth Engel gestaltet. Dr. Julia Knödler und Dipl.-Rest. Péter Gönczi von der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt sowie Prof. Dr. Dirk Schaal von der Zentralen Kustodie der Martin-Luther-Universität begleiteten das Projekt.

Martin Luther auf Pinterest
Beschreibung

Die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB) präsentiert auf Pinterest eine virtuelle Pinnwand mit insgesamt 54 historischen Bildern zur Reformation. Die Bilder zeigen Martin Luther beim Beten mit dem Kurfürsten oder vor dem Wormser Reichstag sowie Ansichten seines Elternhauses und der Wartburg. Mit dieser digitalen Ausstellung möchte die ULB im Jubiläumsjahr der Reformation auf ihre wertvollen Historischen Sammlungen aufmerksam machen.