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Handschriften
Die ULB verfügt über eine beachtliche Handschriftensammlung , darunter auch mittelalterliche Handschriften, zahlreiche Stammbücher und besondere Musikhandschriften.
Die Handschriftensammlung der ULB ist historisch gewachsen. Abgesehen von den Stücken, die einst für Lehrzwecke erworben wurden oder aus dem Lehrbetrieb stammen, umfasst die Sammlung auch Säkularisationsgut aus dem 19. Jahrhundert, Handschriften aus der Bibliothek von Johann August von Ponickau, Bestände des Thüringisch-Sächsischen Geschichtsvereins sowie der Stifts- und Gymnasialbibliothek Quedlinburg. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Sammlung durch die Übernahme von Bibliotheksgut privater Besitzer oder kirchlicher Träger erweitert.
gibt es zu den Ponickau-Handschriften, den Stücken des Thüringisch-Sächsischen Geschichtsvereins und Objekten mit Hartwig-Signatur (y-Signatur): Autorenkatalog, Realkatalog.
Die Handschriftensammlung ist noch nicht vollständig im K10plus katalogisiert und in Ha:Lit recherchierbar. Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich an: historische-sammlungen@bibliothek.uni-halle.de.
Die ULB besitzt etwa 320 mittelalterliche Handschriften. Etwa die Hälfte davon ist bereits digital verfügbar, darunter die Handschriften aus der Quedlinburger Stiftsbibliothek und die deutschsprachigen mittelalterlichen Handschriften.
In der Sammlung befinden sich herausragende Stücke wie beispielsweise ein Evangeliar mit karolingischer Buchmalerei aus St. Amand, der älteste Überlieferungsträger des Sachsenspiegels oder ein spätmittelalterliches Beutelbuch.
Recherchieren Sie auch in den wissenschaftlichen Katalogen zu den Quedlinburger Handschriften, deutschen Handschriften, Inventarverzeichnis der übrigen lateinischen mittelalterlichen Codices und dem Handschriftenportal.
Die Handschriftensammlung ist noch nicht vollständig katalogisiert. Bitte wenden Sie sich an: historische-sammlungen@bibliothek.uni-halle.de.
Die ULB Sachsen-Anhalt verfügt mit rund 300 Exemplaren über eine der größten Stammbuchsammlungen in Deutschland. „Alba Amicorum“ entstanden während der Reformationszeit im Universitätsmilieu, als Studenten ihre akademischen Lehrer um Widmungseinträge in ihre (Lehr-)Bücher baten. Aus dieser Tradition entwickelte sich eine eigene Buchform, in der Widmungseinträge von Professoren und Kommilitonen, Freunden und Verwandten zusammengestellt wurden.
Die Alben der ULB haben meistens einen regionalen Bezug „Alba Amicorum“ entstanden während der Reformationszeit im Universitätsmilieu, als Studenten ihre akademischen Lehrer um Widmungseinträge in ihre (Lehr-)Bücher baten. Aus dieser Tradition entwickelte sich eine eigene Buchform, in der Widmungseinträge von Professoren und Kommilitonen, Freunden und Verwandten zusammengestellt wurden. Die Alben der ULB haben meistens einen regionalen Bezug.
Von den meisten Stammbüchern ist ein Digitalisat in Ha:Lit vorhanden.
Interview des WTV - Der Offene Kanal aus Wettin e.V.
Die Stammbücher sind über Ha:Lit recherchierbar. Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich an: historische-sammlungen@bibliothek.uni-halle.de.
Die ULB hat ca. 3.000 Musikhandschriften im Bestand. Besonders prominent sind die Stücke der „Musikbücherei Arno Werner“ (1965-1955), darunter die Abschriften von Werken bekannter Komponisten wie Beethoven, Mozart, Haydn, Bach, Hasse sowie von Komponisten aus Mitteldeutschland.
Répertoire International des Sources Musicales
Die Musikhandschriften sind in Ha:Lit recherchierbar. Bei Fragen wenden Sie sich an: historische-sammlungen@bibliothek.uni-halle.de.