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Sammlung

von Ponickausche Bibliothek

Bibliotheca Ponickaviana

Die Bibliothek des geheimen Kriegsrates Johann August von Ponickau (1718-1802) zählt zum historischen Kernbestand der Wittenberger Universitätsbibliothek.

 

Ponickau hatte noch zu Lebzeiten seine Privatbibliothek, die neben Originalquellen wie Urkunden, Siegeln und Handschriften vor allem aus Druckwerken zur Kultur- und Landesgeschichte Mitteldeutschlands bestand, der Universität Wittenberg vermacht.

 

Nach der Vereinigung der Universitäten Wittenberg und Halle wurden die Drucke gemäß den testamentarischen Bestimmungen des Stifters ungeteilt und separat aufgestellt.

Über die Sammlung​

Während die “Bibliotheca Saxonica” Literatur zur Landeskunde, Kultur und Geschichte Mitteldeutschlands enthält, umfasst die „Bibliotheca Miscellanea“ sämtliche weiteren Wissensgebiete des Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts und stellt somit eine kleine, in sich geschlossene Universalbibliothek im Geiste der Aufklärung dar. Während die “Bibliotheca Saxonica” bis 1965 systematisch mit Publikationen zur Geschichte, Geografie und Kultur des mitteldeutschen Raumes erweitert wurde, wurde die Miscellaneenbibliothek nur sehr punktuell im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts ergänzt.

 

Auch die Kleinschriftensammlung geht fast zur Gänze auf Ponickau selbst zurück. Für die Forschung ist sie von großer Bedeutung, da sie zahlreiche Unikate und Raritäten des 16. bis 18. Jahrhunderts enthält, vor allem im Bereich der anlassbezogenen Gelegenheitsschriften wie beispielsweise Amtsdruckschriften, Reden, Predigten, Dissertationen, Kolportageliteratur, Traktate, Verordnungen und der sogenannten „grauen Literatur”. Die Grafiksammlung der ULB ist aus der Sammlung Ponickau hervorgegangen.

Recherche
Bücher und Digitalisate

Die Titel der gedruckten Bücher sowie aller digitalisierten Materialien sind in Ha:Lit und OPAC recherchierbar.

Handschriften

Für die Handschriften existiert ein handschriftlicher Katalog.

Urkunden

Die Urkunden sind im handschriftlichen Realkatalog nachgewiesen (Blatt 179-197).

Druckgrafiken

Die Druckgrafiken sind noch nicht online recherchierbar, bitte wenden Sie sich an historische-sammlungen@bibliothek.uni-halle.de