Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Bibliothek der DMG in Halle

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Bestände der Bibliothek

Seit dem Jahre 1925 wird die Bibliothek der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft    vertraglich von der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt verwaltet. Die Bestände der Bibliothek der DMG befinden sich in der Zweigbibliothek Vorderer Orient/Ethnologie. Ihr Umfang beläuft sich auf über 67.000 Bände.

Die Bestände der DMG-Bibliothek sind ab dem Erwerbungsjahr 1991 über den OPAC der ULB Halle recherchierbar. Bei der Suche nach Titeln älteren Datums empfiehlt es sich, die Kartenkataloge in der Zweigbibliothek Vorderer Orient/Nordafrika, Mühlweg 15 einzusehen. Diese sind zu großen Teilen auch als Imagekataloge der ULB online einsehbar. Ebenso sind die gedruckten Kataloge der Bibliothek    online frei zugänglich.

Seit der Gründung der Gesellschaft im Jahre 1845 wurde kontinuierlich Primär- und Sekundärliteratur zu den regionalen Schwerpunkten Vorderer Orient, Asien und Afrika erworben. Wichtige deutschsprachige und internationale orientalistische Fachzeitschriften sind hier zu finden. Der historische Buchbestand aus dem 15. bis 19. Jahrhundert umfasst ca. 21.100 Titel. Entsprechend der Gründungsstatuten wurden vor allem im 19. Jahrhundert neben Druckerzeugnissen auch Handschriften und anderen Materialien gesammelt.
Zu diesen Sonderbeständen zählen eine Sammlung von ca. 450 Handschriften unterschiedlichster Materialien, Buch – und Schriftformen, darunter 135 arabische Manuskripte, eine Münzsammlung sowie eine kleine Sammlung an kunsthistorischen Gegenständen, welche durch die Sammeltätigkeit der Orientreisenden im 19. Jahrhundert entstanden ist. Die ca. 1750 Objekte umfassende Münzsammlung der DMG kann über das Virtuelle Münzkabinett KENOM    (Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Münzsammlungen) eingesehen werden.
Weiterhin befindet sich in den Beständen der Bibliothek eine umfangreiche Sammlung an wissenschaftlichen Nachlässen von bedeutenden Orientalisten.
Hierbei handelt es sich um 55 Gelehrtennachlässe unterschiedlichen Umfangs, welche meist nach dem Tod des Nachlassgebers als Geschenk an die Bibliothek kamen. Die meisten Nachlässe stammen aus der Zeit Ende 19. Jahrhundert bis Mitte 20. Jahrhundert.  Sie enthalten neben Originalschriften und Abschriften anderer Werke auch Briefsammlungen und persönliche Notizen.

Gelehrtennachlässe in der Bibliothek der DMG

Die Gelehrtennachlässe (Übersicht der Gelehrten-Nachlässe) sind zum größten Teil vorgeordnet, d. h. inhaltlich gegliedert bzw. erschlossen und schriftlich fixiert. Nicht alle Nachlässe sind mit Signaturen versehen. In der zentralen Datenbank „Kalliope“, dem nationalen Nachweisinstrument für Nachlässe, Autographen und Verlagsarchive, sind die Nachlässe bisher teilweise nachgewiesen.
Ebenfalls vorgeordnet und in einem Heft der Reihe „Orientwissenschaftliche Hefte“ veröffentlicht, sind 19 Indologen-Nachlässe (vgl. Andreas Pohlus, Vorordnung der Indologen-Nachlässe der Bibliothek der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Halle, 2003).

Verzeichnis Indologen-Nachlässe
Pohlus_Indologen-Nachlaesse_DMG.pdf (909.9 KB)  vom 22.06.2015

Nachtrag 2017 zum Verzeichnis Indologen-Nachlässe
Pohlus_Indologennachlaesse_Nachtrag_2017.pdf (213.7 KB)  vom 06.10.2017

Archivmaterialien der DMG

Die Archivmaterialien der Gesellschaft, welche neben Akten und Dokumenten auch Briefe von einzelnen Gelehrten beinhalten, werden in dem Archiv der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufbewahrt.
Die Bestände des Archivs können über das Findbuch    recherchiert werden.
Informationen zur Benutzung des Archivs sind auf der Homepage der DMG    zu finden.

Ansprechpartner

Ansprechpartnerin für das Archiv

Frau Karin Keller

Tel.: 0345 120 1166

Ansprechpartnerin für die Sonderbestände in der Bibliothek der DMG

Die Benutzung von Handschriften, wissenschaftlichen Nachlässen und anderen Sonderbeständen ist nur mit schriftlicher Voranmeldung möglich.
Benutzungswünsche sind an die Fachreferentin der Bibliothek der DMG zu richten:

Laila Guhlmann

Tel.: 0345 55 22043

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